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Knorpelfische (Chondrichthyes) sind fast ausschließlich im Meer lebende Fische. Sie besitzen zeitlebens ein Knorpelskelett, das aus der kiefertragenden Schädelkapsel, Kiemen- bögen, der Wirbelsäule mit großen Resten der Chorda dorsalis und den Stützen der paarigen Flossen besteht.
Einleitung

Zu den Knorpelfischen gehören die Unterklassen der Plattkiemer, wovon die Haie und Rochen am bekanntesten sind. Zudem wird noch in die Unterklasse der Chimären unterschieden. Die Knorpelfische besitzen keine Schwimmblase, so dass sie ständig in Bewegung bleiben müssen, um nicht den Auftrieb zu verlieren. Besonders interessant sind die sogenannten Lorenzinischen Ampullen. Sie sind ganz besondere Sinnesorgane, die sich am Kopf befinden. Mit ihnen sind insbesondere die Haie in der Lage, elektrische, mechanische und chemische Reize wahrzunehmen, wodurch die Jagd ganz erheblich erleichtert wird. Bei den Knorpelfischen findet eine innere Befruchtung statt. Dazu verfügen die männlichen Tiere über ein Begattungsorgan. Die Geburt kann dann von Art zu Art unterschiedlich verlaufen. Einige Arten bringen lebende Junge zur Welt, andere wiederum legen große dotterreiche Eier ab, die eine Hornhülle haben.

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   Stand: 24.01.2006 Seitenanfang